#Wechseljahre?
Bye, Bye Hitzewallungen und Co.,

christina sailer


Diplomierte Gesundheitsschwester

Was versteht man unter - Menopause,

Unter der Menopause versteht man den Zeitpunkt der letzten Monatsblutung. Durchschnittlich sind Frauen 52 Jahre alt, wenn sie in der Menopause sind.


Allerdings ist in Bezug auf Verhütung jetzt Vorsicht geboten: viele Frauen glauben, ihre letzte Monatsblutung an sich festzustellen, merken dann aber, dass etwa 3 Monate danach noch eine weitere Blutung folgt.


Ob es sich wirklich um die letzte Blutung, also um die Menopause gehandelt hat, das kann man erst mit Sicherheit sagen, wenn es ein Jahr lang keine Blutung mehr gab.

Welche Veränderungen treten jetzt ein? 

Aufgrund des starken Abfalls der Sexualhormone treten verschiedene Veränderungen am weiblichen Körper ein. Diese geschehen allerdings nicht von heute auf morgen, sondern setzen ganz langsam ein, was zumindest den Vorteil hat, dass die Frau sich nach und nach an den neuen Zustand gewöhnen kann.


Durch die sinkende Produktion von Östrogenen beispielsweise verkleinert sich die Gebärmutter und ihre Schleimhaut wird dünner. 


Das Drüsengewebe der Brust bildet sich zurück, was dafür sorgt, dass die Brüste in den Wechseljahren häufig kleiner werden.


Ebenfalls sorgt der niedrige Östrogen-Level dafür, dass die Schleimhäute in den Harnwegen und der Blase schlechter durchblutet werden.


Die Beckenbodenmuskulatur erschlafft, das bedeutet, dass es jetzt häufiger zu Blasenentzündungen, aber auch zu vermehrtem Harndrang und Inkontinenz kommen kann.


Und für noch etwas ist der niedrige Östrogenspiegel verantwortlich: die Muskelmasse geht zurück; dafür bilden sich leider mehr und mehr unerwünschte Fettpölsterchen.


Ein sinkender Östrogenspiegel bewirkt eine Veränderung der Fettverteilung im Körper.

Die Symptome, 

Die Symptome, die während der Wechseljahre auftreten können, sind vielfältig, die Liste ist lang. Das mag zwar erschreckend klingen, es ist aber wichtig zu wissen, dass diese Symptome zwar auftreten können, aber keineswegs auftreten müssen - ganz im Gegenteil.


Es gibt ein paar klassische Symptome, die bei der Vielzahl der Frauen auftreten wie zum Beispiel Hitzewallungen, es gibt aber auch andere Symptome, die die wenigsten Frauen zu spüren bekommen.


Wechseljahre sind etwas sehr Individuelles und was bei der einen Frau stark ausgeprägt ist, kann bei der anderen gänzlich ausbleiben. Wer es genauer wissen will, fragt am besten seine Mutter.


Denn die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Wechseljahre bei der Tochter ähnlich intensiv oder aber schwach ausfallen wie bei der Mutter.


Und: Frauen, die die Wechseljahre ganz schrecklich finden, leiden erfahrungsgemäß ebenfalls mehr an den Symptomen als jene, die der Sache recht gelassen entgegensehen. Es scheint hierbei also auch einen psychologischen Effekt zu geben.


Was die Dauer anbetrifft: laut neuester Studien können beispielsweise Hitzewallungen schon deutlich (vier oder fünf Jahre) vor der letzten Regelblutung auftreten, manche Frauen haben mit den unangenehmen Attacken ganze 12 Jahre lang zu kämpfen.


Im Durchschnitt leiden Frauen 7 Jahre lang unter Hitzewallungen – wenn sie denn überhaupt darunter leiden.


Man fand ebenso heraus, dass Frauen, die unter PMS (prämenstruelles Syndrom) leiden, häufiger Wechseljahresbeschwerden bekommen als andere.


Insgesamt leidet etwa ein Drittel der Frauen unter starken Wechseljahresbeschwerden und ein weiteres Drittel unter mittelstarken Beschwerden.


Ein Drittel aller Frauen hat keine bemerkenswerten Beschwerden. immerhin gibt das etwas Hoffnung.

Hitzewallungen und Schweißausbrüche, 

Zu den mit Abstand am meisten auftretenden Beschwerden während der Wechseljahre gehören die Hitzewallungen, die von Schweißausbrüchen begleitet werden.


Es mag sich zwar, wenn man es nur vom Hörensagen kennt, doch recht harmlos anhören, für die Betroffene jedoch ist es alles andere als angenehm, wenn sich wieder ein Schweißausbruch breit macht.


Die meisten Frauen empfinden eine Hitzewallung als eine plötzlich auftretende heiße Welle, die erst vom Oberkörper, dem Nacken oder dem Gesicht ausgeht und sich dann über den ganzen Körper ausbreitet.


Es kann passieren, dass die Haut dabei fleckig und rot wird und Schweißausbrüche gehören ebenfalls dazu. Manche Frauen spüren dabei sogar ein starkes Herzklopfen, was bis zu Herzrasen führen kann.


Eine Hitzewallung dauert etwa drei Minuten lang, direkt im Anschluss daran beginnt die Frau zu frösteln. Im Klartext heißt das: Kleidungsstücke so schnell wie möglich ausziehen und danach gleich wieder warm einpacken. Das kann teilweise ganz schön lästig sein.


Wie oft treten Hitzewallungen auf? 

Die Häufigkeit, in der Hitzewallungen auftreten, ist ganz unterschiedlich. Es gibt Frauen, bei denen sie nur ein- oder zweimal am Tag auftreten, bei anderen häuft sich das Phänomen bis auf 30-mal am Tag. Beruhigend ist, dass Hitzewallungen verstärkt zu Beginn der Wechseljahre auftreten, dann jedoch lässt die Häufigkeit immer mehr nach.


Man vermutet, dass Hitzewallungen im Gehirn ausgelöst werden, weil dort die Körpertemperatur geregelt wird. Steigt diese zu sehr an, veranlasst das Gehirn vorübergehend eine Erweiterung der Blutgefäße in der Haut. Man nennt dies Vasodilatation.


Dabei wird bewirkt, dass mehr Blut durch die Haut fließt und der Körper mehr Wärme nach außen abgibt. Möglicherweise hat die nachlassende Hormonproduktion in den Eierstöcken eine Auswirkung auf die  Steuerung der Temperatur und könnte für Hitzewallungen mit verantwortlich sein.


Man vermutet einen Zusammenhang zwischen dem Konsum von starkem Kaffee oder Tee, scharfen Gewürzen, Alkohol, Stress, Nervosität, bestimmten Medikamenten und vermehrt auftretenden Hitzewallungen. Und natürlich ist auch zu warme Bekleidung nicht gerade förderlich, wenn Frauen unter Hitzewallungen leiden.

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Christina Sailer

Selbständige, Diplomierte Gesundheitsschwester

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Körperentgiftung und Stärkung in den Wechseljahren

Schlechtes schlafen - in den Wechseljahren,

Viele Frauen klagen während der Wechseljahre auch über Schlafstörungen unterschiedlicher Art. Sie wachen nachts oft auf und finden abends nur schwer in den Schlaf. Auch das liegt an den veränderten Hormonen.


Besonders Frauen, die nachts an Hitzewallungen leiden, können schlecht schlafen, da sie aufgrund der nächtlichen Schweißausbrüche aufwachen – ein ungestörter Schlaf ist verständlicherweise kaum möglich,  wenn man im Wechsel schwitzt und dann wieder fröstelt.

Keine Probleme mit ins Bett nehmen

Auch permanentes Grübeln kann dazu beitragen, dass der Nachtschlaf nicht ausreichend ist. Vielen Frauen wird jetzt zunehmend bewusst, dass sich ihr Körper verändert und somit auch die gesamte Lebenssituaiton eine neue ist.


Dies führt nicht nur zu Stimmungsschwankungen, sondern auch zu Nervosität und Schlaflosigkeit.


Spezielle Einschlaftees und Baldriantropfen oder -tabletten bringen hier oftmals Erleichterung.


Außerdem ist es wichtig, dass für ausreichend Bewegung an der frischen Lust gesorgt wird und es ist meistens hilfreich, auf einen möglichst festen Schlafrhythmus zu achten.

Trockene Haut,

Leider lässt die Elastizität der Haut mit den Wechseljahren nach. Sie wird trockener und neigt zu mehr Fältchen. Das liegt daran, dass die Zellen nun nicht mehr so gut in der Lage sind, Feuchtigkeit zu speichern.


Außerdem wird die Regeneration unserer Hautzellen mit zunehmendem Alter immer langsamer – ein Prozess, der ganz normal ist, dessen Auswirkungen aber teilweise auch ziemlich unschön sind.


Während die einen Frauen darüber klagen, dass die Haut trocken wird, haben andere jetzt vermehrt Pickel und Hautunreinheiten.


Die Schuld daran haben, wie sollte es auch anders sein, auch in diesem Fall die Hormone.


Ganz machtlos ist Frau allerdings nicht, wenn die Haut unansehnlich wird.


Mit der richtigen Feuchtigkeitspflege und einer möglichst gesunden und ausgewogenen Ernährung lässt sich nämlich einiges machen.

Trinke viel Wasser 

Außerdem wichtig: sehr viel trinken - am besten reines Wasser oder ungesüßte Tees. Bewegung an der frischen Luft gibt der Haut den nötigen Frische-Kick und sorgt für eine bessere Durchblutung.


Spezielle Hautpeelings können die Haut dazu anregen, sich schneller zu regenerieren.


Am besten geeignet sind hierfür Gesichtspflegeprodukte für die reife Haut.


Unsere Haut ist generell lichtempfindlich – im Alter trifft dies aber noch mehr zu denn je.


Deswegen sollten Frauen während der Wechseljahre verstärkt darauf achten, nur mit einem ausreichend hohen Sonnenschutz ins Freie zu gehen. 


Der dunkle Hautfarbstoff Melanin wird nämlich jetzt nicht mehr so reichlich nachgebildet. Sonnencremes mit sehr hohen Lichtschutzfaktoren sind jetzt beim Sonnenbad also Pflicht.


Apropos trockene Haut - nicht nur die Haut wird jetzt trocken, sondern auch die Schleimhäute sind davon betroffen, und somit auch die Scheidenschleimhäute.


Dass das die Lust auf Sex nicht gerade verbessert, liegt auf der Hand. Denn der Geschlechtsakt selber wird äußerst schmerzhaft, wenn die Scheide trocken bleibt.


Bei diesem Problem kann allerdings schnell Abhilfe geschaffen werden, und zwar mit einem geeigneten Gleitmittel was vor dem Geschlechtsverkehr aufgetragen wird.

lightbulb-o

Tipps gegen trockene haut

  • zu heißes Wasser. Lauwarmes Wasser ist schonender für die Haut.
  • zu viel Sonne ist auch nicht gut. Nutze Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor und pflege deine Haut nach dem Sonnenbad.
  • Achte bei Hautcremes auf gute Qualität und Verträglichkeit.
  • Speziele Hautpeelings verwenden, verbessert die Anregung der Haut sich zu erneuern 

Gewichtszunahme, 

Als wenn es nicht schon reichen würde, dass Frau sich nutzlos und unattraktiv vorkommt, weil sie ihre „besten Jahre“ überschritten hat – Gewichtsprobleme sind ebenfalls während der Wechseljahre ein Thema.


Auch Frauen, die bislang kein Problem damit hatten, ihr Gewicht zu halten, kämpfen jetzt verstärkt mit den Pfunden und neigen dazu, Pölsterchen an Bauch, Beinen und Po anzusetzen.


Es hört sich ungerecht an, ist aber leider nicht von der Hand zu weisen: während der Wechseljahre nehmen viel Frauen zu, der Bauch wird runder und die Taille schwindet dahin.


Weil während der Wechseljahre die Eierstöcke die Produktion der weiblichen Hormone einstellen, erhöht sich der Anteil des männlichen Hormons Testosteron.


Die Folge: Frauen nehmen eine ähnliche Fettverteilung an wie Männer – die bauchbetonte. Allerdings natürlich nur dann, wenn sie generell an Gewicht zu nehmen.


Viele Frauen beobachten jetzt an sich das Phänomen, dass sie keine größeren Mengen essen als früher, aber dennoch das Gewicht nach oben geht.


Auch das ist ein Fakt: mit den Lebensjahren sinkt der Nährstoffbedarf des Körpers und somit auch der Grundumsatz.


Das liegt auch daran, dass die Muskelmasse nach und nach immer mehr abnimmt.

Sollte ich Sport machen?

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    Ja unbedingt :)
  • Ich habe klein angefangen, (da ich nicht so die Sportskanone bin) mit einmal wöchentlich schwimmen und 2x pro Woche Spazierengehen
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    Wichtig ist klein anzufangen

So wenig Fastood wie möglich zu sich nehmen, aber am besten, gänzlich darauf zu verzichten 

Wer also jetzt nicht zunehmen will, hat nur zwei Möglichkeiten: weniger essen als bislang oder – zum Beispiel durch Sport – mehr Kalorien zu verbrauchen.


Es führt also meistens kein Weg daran vorbei, die Ernährung an die neue Lebenssituation anzupassen. Viel frisches Obst und Gemüse sind Pflicht, dazu hochwertige Kohlenhydrate aus Vollkorngetreide plus ausreichend Proteine aus Bohnen, Erbsen oder Linsen.


Fastfood, Fertiggerichte und Co hingegen sollten wenn überhaupt dann nur ausnahmsweise auf dem Speiseplan stehen.

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Christina Sailer

Selbständige, Diplomierte Gesundheitsschwester

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